Nach Theologie-Studium in Kremsmünster und Wien 1790 Eintritt in das Benediktinerstift Kremsmünster (Profess 1791), war dann Kooperator in verschiedenen Pfarreien und 1807–12 Pfarrer in Magdalenaberg/OÖ, ab 1812 in Steinhaus. Er betätigte sich als Übersetzer und Kommentator althochdeutscher sowie religiöser Schriften und schrieb Mundartdichtungen sowie Singspieltexte.
W: Der Budlhaubmteufel, mehrfach (noch 1885) gedruckt; Libretti: Die Hühnersteige oder Die rauschigen Bauern (M: Wenzel Wawra, s. Abb.); D’ Landwöhr; Der Meisenfang 1805 (M: E. Frauenberger); Der Schuster in der Stöhr oder Der lederne Polster (M: Kaspar Lachner); Die Schwarzkünstler oder Die wachsame Polizey.
Lit ÖBL 4 (1969); Kellner 1956.
UH