Ausgebildet in Innsbruck von J. Pembaur d. Ä. und F. L. Marschner, war K. 1913–27 Dirigent des Wiener Tonkünstler-Orchesters (Wiener Symphoniker), bis 1945 der Wiener Konzerthausgesellschaft und der Wiener Singakademie (u. a. 1939 UA des Klavierkonzertes op. 11 von K. Schiske mit den Wiener Symphonikern). 1947–55 war K. Dirigent des Linzer Konzertvereins und Direktor des Linzer Konservatoriums. Er hat sich besonders mit der Veranstaltung volkstümlicher Konzerte verdient gemacht. Seine Kompositionen wurden im Krieg zerstört.
P: Prof.-Titel 1924; Brucknerring der Wiener Symphoniker.
W: Symphonie; Vorspiel zu einem Drama; Orch.- u. Sololieder; Orchestrierung von Liedern H. Wolfs.
Lit: Czeike 3 (1994); MGG 7 (1958); Riemann 1959 u. 1972; Kürschner 1954; ÖMZ 13 (1958), 293; eigene Recherchen.
UH