Besuchte seit 1930 die Wiener Frauenakademie und Schule für Angewandte Kunst, absolvierte die Klasse für Mode- und Kostümzeichnen bei Otto Friedrich; 1934 erste Kostümentwürfe im Auftrag der Tänzerin Gertrud Krauss und der Wiener Staatsoper, arbeitete 1936/37 für die Volksoper Wien und spezialisierte sich auf möglichst authentische Nachbildungen alpenländischer Trachten, bis sie 1937 als Ausstatterin nach Hollywood ging; 1939 Rückkehr nach Wien, arbeitete für den Film, ab 1941 für das Burgtheater; Mitwirkung an Inszenierungen der Salzburger Festspiele , ab 1950 ständige Mitarbeiterin des Volkstheaters sowie der Staats- und Volksoper; verband Einfallsreichtum, märchenhafte Phantasie und Eleganz mit hohem handwerklichem Können; Gattin des Architekten und Direktors der Wiener Kunstgewerbeschule Max Fellerer.
P: Preis der Stadt Wien für angewandte Kunst 1958; Ehrenmedaille der Stadt Wien in Silber 1972.
W: Kostümentwürfe: Fidelio zur Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper 1955, Rosenkavalier zur Eröffnung des Neuen Festspielhauses in Salzburg 1960; Filmausstattungen in Hollywood (Musical The Wizard of Oz) und Wien (Unsterblicher Walzer, Wen die Götter lieben).
Lit: DBE 5 (1997); ÖL 1995; Czeike 3 (1994); Ackerl/Weissensteiner 1992; R. Wagner in Frauenblatt 23.6.1990; Die Presse 7.3.1990.
MA