Studierte 1916–22 an der Wiener MAkad. (bei Eduard Mandensky Kontrabass, bei E. Mandyczewski Theorie, bei F. Schalk Dirigieren, bei F. Schreker Komposition) und 1925–27 Musikwissenschaft an der Univ. bei G. Adler; 1920 Kontrabassist an der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Philharmonikern; Lehrer an verschiedenen MSch.n und 1938/39 für Instrumentenkunde an der MAkad.; dirigierte eigene Kompositionen und Bearbeitungen; 1939–45 Vorstand der Wiener Philharmoniker; 1948 Übersiedlung in die Schweiz, Fortsetzung des Studiums an der Univ. Freiburg/CH (1952 Promotion), 1954–57 dort Assistent; lebte danach in Salzburg; 1958–73 Direktor des Bruckner-Konservatoriums in Linz.
P: Ehrenring der Wiener Philharmoniker; Franz-Schalk-Medaille in Silber der Wiener Philharmoniker; Wirkendes Mitglied der Gesellschaft zur Herausgabe von Denkmälern der Tonkunst in Österreich.
Schr: Der Weg zu den Saiteninstrumenten. Der Kontrabass in J. Müller-Blattau, Hohe Schule der Musik 1935; Die Wiener Philharmoniker. Erbe und Sendung 1942, 21943; (Hg.), Briefe an die Wiener Philharmoniker 1942; Constantin Reidl, ein unbekannter Zeitgenosse W. A. Mozarts in MozartJb 1954 (1955); (Hg.), Wagner – Nietzsches Briefwechsel während des Tribschener Idylls 1951; Von der Musikvereinsschule zum Bruckner-Konservatorium, 1823–1963, 1963; Zur Musikgesch. der dt.sprachigen Schweiz in Mf 14 (1961).
Lit: Riemann 1959 u. 1972; MGG 7 (1958); Who is who in Öst. 1987/88; Hellsberg 1992; C. Schneider im W. J.-Heft der Zs. für Musik 109 (1942).
BB