Auf Anregung von F. Zagiba als Österreichische Chopin-Gesellschaft am 16.1.1952 gegründet, 1955 in Internationale Chopin-Gesellschaft in Wien umbenannt (erster Präsident: H. Sittner). 1956 erschien das erste Chopin-Jahrbuch. 1976 übernahm die Präsidentschaft und Geschäftsführung Dr. Theodor Kanitzer. 1977 erschienen zum ersten Mal die Wiener Chopin-Blätter als Organ der Gesellschaft. Zu den wichtigsten Aktivitäten der Gesellschaft gehören: ICG Konzertzyklus in Wien, Internationale Musikkurse für Chopin-Interpretation auf Schloss Grafenegg/NÖ (seit 1979), Chopin-Festival in der Kartause Gaming/NÖ (seit 1985), Österreichischer Chopinklavierwettbewerb für junge Pianisten (seit 2001). Auf Anregung der ICG wurde 1985 die Internationale Föderation der Chopin-Gesellschaften gegründet (Präsident: Th. Kanitzer). In den 50 Jahren seit Gründung der ICG 1952 fanden ca. 450 Konzerte mit 220 Solisten, 30 Orchestern und Kammerensembles, 30 Dirigenten und 15 Chören aus Europa, Asien, Afrika, Nord- und Südamerika, statt.
Lit: ICG-Wien (Hg.), 50 Jahre Internat. Chopin Ges. in Wien 2002.
PSz