Studium am Wiener Konservatorium (Kontrabass bei F. Simandl, Klavier bei J. Epstein, Harmonielehre und Kontrapunkt bei R. Fuchs). Nach Absolvierung des Militärdienstes beim zweiten Wiener Hausregiment unter K. Komzák war H. Kontrabassist im Orchester des Salzburger Mozarteums und des Stadttheaters, danach im Carltheater in Wien. 1908–18 neben O. Nedbal und H. M. Wallner Leiter der Sonntagskonzerte des Wiener Tonkünstlerorchesters. Ab 1911 Leiter der sommerlichen Kurkonzerte (Kurmusik) in Bad Ischl. 1915 Gründung eines eigenen Orchesters (Orchester A. H.), das nach Ende des Ersten Weltkrieges rasche Popularität erreichte, bald zum gefragten Tanzorchester wurde und ab 1926 auch zahlreiche Rundfunkauftritte absolvierte. Vorstandsmitglied des Oesterreichischen Komponisten-Clubs, des späteren Österreichischen Komponistenbundes (ÖKB) und langjähriges Mitglied der AKM.
W: Chöre, Lieder, Tänze und Märsche.
Lit: Radiowelt 7 (1931); Czeike 3 (1994); F-A 1936; ÖBL 3 (1965); [Fs.] Achtzig Jahre Österreichischer Komponistenbund (1913 – 1993) [1993].
MK