Hruby, Viktor
* 9.5.1894 Wien, † 10.7.1978 Wien. Komponist und Kapellmeister.

Nach Ausbildung an der Wiener MAkad. (bei R. Heger, Dirk Fock und F. Schmidt) Mitarbeiter verschiedener Musikverlage, Theaterkapellmeister (Raimundtheater, Theater an der Wien) und Tätigkeit für den Rundfunk. Ab 1931 freier Mitarbeiter der RAVAG, ab 1934 als Komponist u. a. für den Film und als Bearbeiter von Operetten und Unterhaltungsmusik tätig. Freischaffender Künstler, 1951–65 Vizepräsident des Österreichischen Komponistenbundes und der AKM, für kurze Zeit auch Präsident der AKM.

P: Prof.-Titel.

W: Filmmusik (Die Stimme Österreichs, Echo der Berge, Der Förster vom Silberwald, Olympischer Frühling, Hof ohne Mann, Wildpfad); Paraphrasen und Bearbeitungen über bekannte Konzertstücke und Wienerlieder, Fantasien und Potpourris (Rendezvous bei Lehár, Konzert bei Johann Strauß, Von Wien durch die Welt, Wiener Spezialitäten, Wiedersehen mit Robert Stolz, Wienerisch mit Edmund Eysler, So singt man nur in Wien, Von Grinzing bis Sievering, Die Donau); Aus Österreichs Alpen (ländliche Suite); Ständchen; Stoannagele (Galopp); Pierrot und Columbine; Lied ohne Worte; Danse melancolique; Neubearbeitung der Operette Das Veilchenmädl von Jos. Hellmesberger; Kammermusik; Lieder.

Lit: Lang 1986; Czeike 3 (1994); Personenlex. Öst. 2001; A. Lamb, Unterhaltungsmusik aus Österreich 1992; Kürschners Biographisches Theater-Handbuch 1956; ÖL 1995; MiÖ 1989; F-A 1936; MGÖ 3 (1995).

MK