Trat als Nachfolgerin von A. Mansfeld erstmals am 18.10.1868 Beim großen Zeisig (Wien VII) auf. Obwohl ihre Stimme Defizite aufwies, wurde ihr betont wienerisch-volkstümlicher Vortrag und ihre elegante Erscheinung gepriesen; zu ihren Erfolgsnummern zählten Ein Aufmischer von der H., Net schön, aber guat und Die Stelle, wo ich sterblich bin. In H.s Volkssänger-Gesellschaft befanden sich die beiden berühmten Volkssänger W. Seidel und Jak. Binder („der blade Binder“). Nachdem sich H. aus der aktiven Laufbahn zurückgezogen hatte, eröffnete sie ein Süßwarengeschäft. H. war in Wien auch als Wohltäterin berühmt.
Lit: Czeike 3 (1994); ÖBL 2 (1959).
ETH