Beamter der Niederösterreichischen Staatskanzlei, widmete sich in seiner Freizeit der Musik. War Mitglied des Streichquartetts von Jos. Böhm, ab 1823 bei jenem von I. Schuppanzigh. Als Geigenlehrer angesehen und beliebt. 1824 erste Begegnung mit L. v. Beethoven, mit dem er ab 1825 in freundschaftlichen Beziehungen stand und dessen Sekretär und Vertrauter er wurde. Auch später begutachtete er die Kompositionen Beethovens und förderte sie in den Concerts spirituels, wo er ab 1829 als Dirigent tätig war. Von Beethoven zu seinem Biographen bestimmt, übergab H. seine Materialien 1843 an F. S. Gassner in Karlsruhe. 1852 traf er mit O. Jahn zusammen, der die Informationen über Beethoven an Alexander Thayer bzw. C. F. Pohl weitergab.
Lit: NGroveD 11 (2001); MGÖ 2 (1995); MGG 16 (1979); D. W. MacArdle in Mf 20 (1967); H. Ullrich in StMw 31 (1980); BeethovenH 1926; Wurzbach 8 (1862).
AH