Hodina, Karl
* 7.6.1935 Wien. Musiker, Komponist und Maler.

Lernte als Kind Klavier und Akkordeon und absolvierte die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, arbeitete bis 1969 als Lithograph, ist als Maler Autodidakt (Ausstellungen seit 1966). Als Musiker gründete er 1957 das Vienna modern Jazzquartett, arbeitete mit Fatty George zusammen und trat – auch als Moderator – in verschiedenen Rundfunk- und Fernsehsendungen des ORF auf (u. a. Leitung des ORF-TV-Beitrages Der letzte Werkelmann zur Berlinale 1972), komponierte – dabei Stilmittel von Blues und Jazzharmonik aufgreifend – v. a. Wienerlieder, die auch auf zahlreichen Schallplatten eingespielt wurden. 2000 gem. m. R. Neuwirth künstlerischer Leiter des Wienermusik-Festivals „wean hean”.

P: Pokal beim Wienerlieder-Wettbewerb in Wien-Ottakring; Prof.-Titel; Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien 2000.

W: Herrgott aus Stan, Die drei Binkerln, ’s Vogerl am Bam, Mir hab’ns mein Schrebergarten g’nommen, Fliag´n (T: H. C. Artmann); LPs: Aus der untern Lad, Romantische Lieder, K. H. – seine schönsten Lieder.

Schr: O du lieber Augustin. Die schönsten Wienerlieder 21998; gem. m. W. Bruckner, Teufel, Tod und Hexenbrut Wien 2001.

Lit: Lang 1986; K. Martin, Das neue Wienerlied, Dipl.arb. Wien 1996; K. H. im Gespräch mit Andreas Koepp in Öl in die Venen 2000; www.aeiou.at/aeiou.music.14.1/140103.htm (7/2002); MGÖ 3 (1995).

UH