1864–68 Sängerknabe der königl. Kapelle in Dresden, 1868–72 Lehrerseminar in Leitmeritz/Böhmen (Litomĕřice/CZ), Violinunterricht bei J. Dont; zunächst Volksschullehrer, ab 1882 Musiklehrer der k. k. Lehrerbildungsanstalt in Wien III.
Schr: Leitfaden für den elementaren Violinunterricht 1880, 21884; Methodik des Gesangsunterrichtes 1882, 21893; Methode des Violinunterrichts 1887; Allgemeine Musiklehre 1890, 31906; Lehrbuch der Harmonie 1893.
Sein Großneffe Herbert: * 13.6.1905 Werbitz bei Leitmeritz/Böhmen (Vrbice/CZ), † 22.11.1948 Winterbach bei Stuttgart/D. Musiker. 1924–28 Jusstudium an der Deutschen Univ. Prag (1929 Dr.), 1924–34 an der Deutschen MAkad. Theorie und Komposition bei Fidelio Friedrich Finke, Klavier bei Franz Langer. Richter in Prag und Kuttenberg (Kutná Hora/CZ), später Beamter der Böhmischen Sparkasse in Prag; gründete in Böhmen mehrere A. Bruckner-Vereine und leitete die Volkshochschule in Schorndorf (Baden Württemberg)/D.
Schr: Das göttliche Finale 1931 [Bruckner-Roman].
Lit: ÖBL 2 (1959).
BB