Lernte schon früh Klavier, Klarinette, Gesang, Musiktheorie und ließ sich als Chorleiter und Kapellmeister ausbilden. 1941 Korrepetitor und Zweiter, 1945 Erster Kapellmeister der Wiener Sängerknaben, 1949/50 Leiter des Allegro-Gesangsquartetts. Nach Kapellmeisterprüfung an der Wiener MAkad. war G. bis 1953 als Pianist bzw. Arrangeur beim Rundfunk in Wien und in Basel/CH sowie mit eigener Kapelle in internationalen Hotels engagiert. Mit G. Zelibor spielte er an zwei Klavieren in H. Conrads Rundfunk-, später auch Fernsehsendung Was gibt es Neues und gründete ein symphonisches Jazzorchester, das 1955 den Namen Österreichisches Rundfunk-Tanzorchester erhielt und das er u. a. auch bei Filmmusik- (Drei Männer im Schnee 1955), Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen leitete. Er setzte sich besonders für zeitgenössische österreichische Komponisten ein und schrieb selbst u. a. Filmmusiken und Orchesterwerke. G. lebt seit 1973 in Spanien.
W: Filmmusiken (Die letzte Brücke 1954; Lulu 1962); Orch.-Suite; 4 Skizzen für Orch.; Scherzo in Swingtime.
Lit: Lang 1986.
UH