Kam 1819 von Triest nach Wien, wo er erfolgreich Handels- und Geldgeschäfte pflegte; ab den 1840er Jahren v. a. als Bauunternehmer tätig (1857 G.hof); 1843 Mitglied der Congregatio della chiesa nationale Italiana (1850 Vizepräfekt; Hauptfinanzierung des Metastasiodenkmals in der Minoritenkirche); erhielt 1844 das Bürgerrecht; erwarb 1846 zwei Häuser in der Rauhensteingasse (darunter W. A. Mozarts Sterbehaus) und errichtete 1847/48 an deren Stelle den Mozarthof (im Hof Mozartgedenkstätte von Johann Baptist Feßler).
Lit: Czeike 2 (1993); ÖBL 1 (1957); R. Prilisauer in Wiener Geschichtsblätter 31 (1976).
BB