Zunächst Orchestermitglied (Viola) am Theater an der Wien; Debüt als Sänger am Opernhaus von Pressburg; 1807–11 (NGroveD: 1808) Kammersänger der Esterházyschen Kapelle in Eisenstadt und Eszterháza; 1811–13 am Theater an der Wien; ab 1813 am Kärntnertortheater; war v. a. für die Interpretation von Mozart-Rollen bekannt; sang 1814 als erster den Pizarro in der endgültigen Fassung des Fidelio von L. v. Beethoven und kreierte 1823 den Lysiart in Euryanthe von C. M. v. Weber; 1826 und 1828 zwei Deutschland-Tourneen; 1829 pensioniert; 1829/30 am Königstädtischen Theater in Berlin; Gastspiele an der Königlichen Hofoper von Berlin, in Prag und Hamburg. Seine Frau
Henriette (geb. Theimer): * 1796, † 1818. Schauspielerin und Sängerin (Sopran). Zuerst am Theater an der Wien, dann wie ihr Mann ans Kärntnertortheater verpflichtet. F. Grillparzer verewigte sie in dem Gedicht Cherubin.
Lit: K-R 1997 u. 2000; NGroveD 9 (2001); Czeike 2 (1993).
BB