Zunächst für einen geistlichen Beruf vorgesehen, erhielt er seine Ausbildung in Bayern, Innsbruck und Salzburg. Nach Reisen in die Niederlande, Frankreich und Italien wurde er ab 1745 Kanzler des späteren Kaisers Franz I., 1753 kaiserlicher Gesandter in Neapel. 1758 wurde er österreichischer Minister in der Lombardei, wo er für Reformen im Bereich von Wissenschaft, Erziehung und Kunst verantwortlich war. Während der Aufenthalte W. A. Mozarts in Mailand (1770-73) war F. sein wichtigster Mäzen.
Lit: NGroveD 8 (2001); E. Garms-Cornides in R. Plaschka (Hg.), Österreich im Europa der Aufklärung 1980; C. Wysocki in Mozart e i musicisti italiani sel suo tempo 1994; H. Schuler, Mozarts Salzburger Freunde und Bekannte 1996.
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