Ausbildung bei Mannheimer Orchestermusikern, ab 1834 bei F. Lachner, dem er 1837 nach München folgte. 1839/40 Unterricht bei S. Sechter in Wien. 1841–47 Leiter der Liedertafel in Mainz, 1845–47 Kapellmeister am dortigen Theater. Kompositionslehrer von P. Cornelius. 1847–69 Kapellmeister an der Wiener Hofoper, an der er u. a. 1858 die EA von Rich. Wagners Lohengrin dirigierte. 1870 Übersiedlung nach Salzburg, wo er zeitweise nur mehr als Bearbeiter tätig war.
P: Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde 1871.
W: Opern (Sitas 1840, Thomas Riquiqui 1843, Die zwei Prinzen); Orchesterwerke; Kammermusik; Kirchenwerke (Die Höllenfahrt des Erlösers, Der König der Ehren); Lieder, Chöre, Quartette; Bearbeitungen von klassischen und zeitgenössischen Instrumental- und Opernwerken.
Lit: NGroveD 5 (1980) u. 8 (2001); MGG 16 (1979); Czeike 2 (1993); ÖBL 1 (1957); NGroveDO 2 (1992); R. Hilmar in StMw 47 (1999); M. Wöss, H. E., Diss. Wien 1947; K. J. Müller, H. E. als Komponist, Diss. Mainz 1969.
AH