Wurde durch K. G. Salzmann und J. Merk am Wiener Konservatorium ausgebildet. Mit 18 Jahren unternahm er mehrere Konzertreisen, fand dann unter K. F. Hensler und C. Carl eine Anstellung im Orchester des Theaters in der Josefstadt. 1828 (Wurzbach: 1831) trat er in die fürstliche Fürstenbergische Kapelle in Donaueschingen/D ein und verblieb auch nach der Auflösung der Kapelle 1848 als Kammermusiker in diesen Diensten; in den Sommermonaten reiche Konzerttätigkeit (z. B. in den 1850er Jahren in Paris und Vichy/F mit der Kapelle von J. Strauß Sohn). B. zählte zu den berühmtesten Cellisten seiner Generation.
Lit: Wurzbach 2 (1857); Mendel-R. 2 (1872); [Kat.] Die Fürstenberger Weitra 1994, 1994.
ETH