1927–32 Ausbildung an der Wiener MAkad. (Komposition bei J. Lechthaler und J. Marx; Violine, Orgel und Gesang). Seit 1930 unterrichtete B. an der Lehrerbildungsanstalt Wien-Strebersdorf und an verschiedenen höheren Schulen in Wien, war zudem Organist und Chorleiter an mehreren Kirchen, eine Zeit lang auch Chormeister-Stellvertreter im Schubertbund. Im Mittelpunkt seines der spätromantischen Richtung verbundenen kompositorischen Schaffens stehen Chorwerke, die als Gebrauchsmusik im besten Sinne zu werten sind.
P: Förderungspreis 1962, Kulturpreis des Landes Niederösterreich 1974.
W: Messen; Motetten; Singspiele; Chorzyklen; Volksliedsätze; Lieder; Kammermusik; Klavier- und Orgelmusik.
Lit: Erhart 1998; MGÖ 3 (1995); Goertz 1979; MGG 15 (1973).
UH