Nach Abbruch der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien mehrere Gelegenheitsjobs, u. a. als Schallplattenverkäufer in Wien und London. 1971 Karrierebeginn als Sänger im Wiener Dialekt (Da Hofa), damit einer der ersten Vertreter des Austro-Pop. 1972 erste LP Alles andere zählt net mehr, 1973 Dialekt-Musical Fäustling (Auftrag der Wiener Festwochen) und erste hochdeutsche LP Eigenheiten, 1974 Hörspiel Der Watzmann ruft, 1975 endgültiger Durchbruch mit der LP Es lebe der Zentralfriedhof, 1976 Musical Karli und Gründung der Band No. 1 vom Wienerwald. 1983–93 Produzent im eigenen Tonstudio in Achau/NÖ, produzierte dort u. a. U. Bäer und H. Dujmic. 1975 überträgt A. Bob Dylan-Songs ins Wienerische (LP Wie im Schlaf), 2000 wagt er sich an Songs von Tom Waits (CD Nach mir die Sintflut – A. singt Waits). Langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit u. a. mit J. Prokopetz, G. Danzer, R. Fendrich und Ch. Kolonovits. Zahlreiche Tourneen, Mitwirkung in Fernseh- (1976 Fehlschuß, 1995 Der Bessere gewinnt) und Videofilmen sowie einer Theaterproduktion (1996 Das Spiel vom lieben Augustin, Musik z. T. von A.). 1997 erster gemeinsamer Auftritt mit Danzer und Fendrich als AUSTRIA 3. Zu A.' größten Erfolgen zählen Der Watzmann ruft, Es lebe der Zentralfriedhof, Schifoan, Die Blume aus dem Gemeindebau, Für immer jung (mit A. Heller).
P: Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien 2002; Amadeus Austrian Music Award (Lebenswerk eines österreichischen Künstlers) 2002.
W: zahlreiche LPs/CDs, darunter Hoffnungslos (1977), Nie und nimmer (1979), Gala Concert (1987, Live-Album mit Jessye Norman und F. Gulda), Gewitter (1987), Verwahrlost aber frei (1996).
Lit: http://www.wolfgangambros.at (4/2001); Who is who in Öst. 1997; Lang 1986; ÖL 1996; MGÖ 3 (1995).
UH/MK