Klavierschülerin von Svetislav Stančič, 1947 Ausbildung an der Zagreber MHsch., 1948 Ausreise nach Israel, in Tel Aviv Klavierunterricht bei Leo Kestenberg, seit 1951 in Wien lebend; 1951–57 Klavier- und Kompositionsstudium an der Wiener MAkad. (B. Seidlhofer, A. Uhl), 1960–62 Teilnahme an den Darmstädter Ferienkursen, Förderung durch B. Maderna; 1959–93 pädagogische Tätigkeit, zunächst bei den Wiener Sängerknaben und seit 1963 an der Wiener MHsch. (Klavier für Komponisten). Zahlreiche Kompositionsaufträge. Anfangs serielle Schreibweise, dann Entwicklung einer eigenen Systematik; A. bevorzugt eine signalisierte Kommunikationssprache und hat generell eine nonkonformistische Einstellung gegenüber Musik und Tradition.
P: Internationaler IGNM-Wettbewerb Italien 1972; 1. Preis Kompositions-Wettbewerb des ORF-Landesstudios Steiermark 1973; Ehrenpreis der Stadt Wien 1973; Preis der Stadt Wien 1992.
W: Orchesterwerke; Kammermusik; Vokalmusik; multimediale Werke; u. a. UNO-Kantate 1968, new point of view 1975, homo sapiens 1977; Oper Jan Palach 1985, der übergangene mensch 1965/1996.
Lit: Marx/Haas 2001 (mit WV); NGroveD 1 (2001); MaÖ 1997; http://members.aol.com/tremedia/komponisten/alcalay.html (9/2000); E. Ostleitner in S. Tuksar (Hg.), Zagreb i glazba 1094–1994, 1998; Goertz 1989 u. 1994 (Alkalay); MGÖ 3 (1995); Who is who in Öst. 1997.
UH