Studierte an der Univ. Wien Musikwissenschaft und Jus (Dr. iur. 1951). 1958–97 Rechtsanwalt in Salzburg. Erster Musikunterricht im musikalischen Elternhaus (Vater Bruno [* 19.3.1905 Wien, † 15.4.1977 Salzburg] Cellist und Direktor des Dorotheums Salzburg, Mutter Valerie, geb. Lang [* 14.9.1901 Wien, † 27.3.1986 Salzburg], Pianistin), ab 1944 Orgelunterricht und seit 1945 Orgelstudium an der Wiener MAkad. (Diplom 1949). Organistendienste in verschiedenen Wiener, seit 1951 in Salzburger Kirchen. 1963–2005 Domorganist und Orgelkustos an der Salzburger Metropolitankirche. Als Konzertorganist und Improvisator bereiste Z. zahlreiche europäische Länder sowie Japan, 1950–55 spielte er zahlreiche Live-Konzerte in Radio Wien, aus dem Salzburger Dom war er regelmäßig in Hörfunk und Fernsehen präsent. Er war Mitglied des Orgelensembles W. v. Karajan. Z. organisierte seit 1973 die Orgelmatineen im Dom und war wesentlich am Neubau der Domorgeln beteiligt, an denen er seither Improvisationskonzerte veranstaltete. Als Vorsitzender der diözesanen Orgelkommission beeinflusste er die Salzburger Orgellandschaft bei Neubauten und Restaurierungen.
P: 1. Preis beim Paul Hofhaimer-Orgelwettbewerb Radstadt/Sb 1959; Prof.-Titel 1978; Silbernes Ehrenzeichen des Landes Salzburg 1988; Österr. Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst 1989; Ehrenzeichen in Gold des Verdienstordens der Heiligen Rupert u. Virgil 2005.
Schr: Erinnerungen an Josef Meßner in Schwazer Kulturzs.-Heimatbll. 29 (1993); Nachruf f. A. Dawidowicz in SK 40 (1993)
W: Drei kleine Partiten f. Orgelpositiv (A. Coppenrath, Altötting/D).
Lit: E. Hintermaier in Fs. zur Weihe der neuen großen Orgel im Salzburger Dom 1988; Salzburger KulturL 2001; Salzburger Nachrichten u. Salzburger Volksztg. 10.8.2005; Rupertusbl. 14.8.2005; SK 11(1964), 156, 50 (2003), 231f u. 52 (2005), 161f; eigene Recherchen; pers. Mitt. G. Z.
FKP