Sohn eines Weinbauern und Thurnermeisters, kam im Alter von neun Jahren als Sängerknabe ins Stift Klosterneuburg. Musikalisch wohl auch vom Vater ausgebildet, begann Z. mit 12 Jahren zu komponieren. 1798 absolvierte er den Präparandenkurs, anschließend war er Schulgehilfe in Klosterneuburg, wo P. v. Mosel und L. Schmidt seine Violin- und Generalbasslehrer waren. 1801 legte er in Wien die Lehrbefähigungsprüfung ab und ab 1808 wirkte er als Lehrer und Chorregent in Nußdorf (heute Wien XIX). In seiner Wohnung veranstaltete er regelmäßig Kammermusikkonzerte. Sein Sohn Mathias jun. (* 1814 Nußdorf, † nach 1863 [Ort?]) legte 1837 die Lehrbefähigungsprüfung ab und war 1842–51 Schulgehilfe seines Vaters, dem er 1852 als Lehrer und Regens chori nachfolgte.
W: Kirchenmusik, 2 Fagottkonzerte, Bläsermusik, Tänze, Lieder.
Lit: Erhart 1998; Wurzbach 60 (1891); eigene Recherchen (niederösterr. Lehrerschematismen 1843–63).
ChF