Der Sohn des Organisten von Launowitz wurde wahrscheinlich bei den Prager Jesuiten erzogen und war zunächst um 1710 Kontrabassist der Dresdner Hofkapelle; 1717–19 verbrachte er eineinhalb Jahre auf eigene Kosten in Wien, um bei J. J. Fux zu studieren. Über sein Studium informieren seine Collectaneorum musicorum libri IV de diversis Authoribus. Anlässlich des Besuches des sächsischen Kurprinzen in Wien im September 1717 komponierte er für dessen Musiker die Capricci ZWV 182–185. 1721 wurde er Vizehofkapellmeister in Dresden.
W: Messen, Requien, Lamentationen, Psalmen, Te Deum; Instrumentalmusik.
Lit: NGroveD 27 (2001); MGG 14 (1968); Riemann 1961; W. Reich, J. D. Z. Thematisch-systematisches Verzeichnis der musikalischen Werke (ZWV) 1985; W. Reich, Zwei Z.-Studien 1987.
JSe