Über seine Ausbildung ist nichts Näheres bekannt. 1595 kam in Venedig/I sein erster Madrigaldruck heraus. 1595/96 war er Kapellmeister und Organist des Salzburger Fürsterzb.s Wolf Dietrich von Raitenau. Danach stand er bis 1612 als Kammerorganist in Diensten von K. Rudolph II. in Prag. Neben venezianischen Einflüssen sind auch solche von J. Gallus auf Z.s mehrchörige Schreibweise zu vermuten.
W: Madrigale 1595; Sacrae cantiones 1598 u. 1602; Instrumentalmusik (Cantiones a 4 e 8 voci per ogni sorte d’istrumenti 1603).
Lit: MGG 14 (1968); NGroveD 27 (2001); H. Spies in Mitt. d. Ges. f. Sbg. Lk. 71 (1931), 9; MGÖ 1 (1995); Köchel 1869.
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