Sohn des Postmeisters, Regens chori und Komponisten Franz W. (* 24.9.1855 Sigharting/OÖ, † 9.3.1910 Gunskirchen). Lernte Klavier und Orgel und studierte 1919–25 Kirchenmusik an der Wiener MAkad., daneben war er Organist an der Dominikanerkirche (Wien I) und hörte Vorlesungen an der Univ. Er war 1925–29 Chordirektor in Bozen (Bolzano/I, Nachfolger von K. Koch) und 1931–44 an der Stadtpfarrkirche Krems. In Krems und später an der Lehrerbildungsanstalt in Linz war er auch Musiklehrer. Nach einer Krankheit kehrte W. 1945 nach Gunskirchen zurück, wo er bis 1961 als Regens chori und Organist wirkte.
G: R. W.-Weg (Gunskirchen).
W: Kirchenmusik (Messen, Dt. Herz Jesu-Messe [s. Abb.], Dt. Psalmenmesse 1953/54, Marienkantate 1929), Oratorium Maria Immaculata (unvollendet), geistliche u. weltliche Chöre u. Lieder; Stücke f. Org.
Lit: H. Zöpfl, R. W. 1998 [mit WV].
ARa