Zu Beginn der 1970er Jahre wurde das Ensemble in WKO umbenannt. Obwohl sein Hauptziel in der Pflege des Repertoires der Wiener Klassik liegt (vorwiegend mit modernem Instrumentarium), wird das Programm mit verschiedenen Schwerpunkten bis in die Gegenwart (2006) erweitert: Zahlreiche Komponisten widmeten dem WKO Werke. Neben der Standardbesetzung wird innerhalb des Ensembles (als Solisten des WKO) auch Kammermusik aufgeführt (Quartett, Quintett, Oktett).
Als Chefdirigenten des WKO wirkten nach F. Litschauer P. Angerer, Carlo Zecchi, Ph. Entremont (1976–91; Ehrendirigent auf Lebenszeit), E. Kovacic, Christoph Eberle und (seit 2005) H. Schiff, mit Joji Hattori als Associate Conductor (seit 2003). Neben regelmäßigen Konzerten im Wiener Konzerthaus („Matineen“, „Internationale Preisträger“, Gast in der Reihe Symphonie Classique im Großen Saal des Wiener Konzerthauses) oder beim Festival Wiener Klangbogen ( Wiener Musiksommer ) wirkt das WKO auch bei Projekten wie Oper Konzertant, Film & Musik live oder Oratorienaufführungen mit. Die rege Konzerttätigkeit führte das WKO auf zahlreiche Tourneen in ganz Europa, Japan, China, Taiwan, Korea, USA, Südamerika u. a.
Lit: www.kammerorchester.com (4/2006); pers. Mitt. Christian Buchmann.
DG