Studium an der Aachener Sing- und Schauspielakad. und an der Kirchen-MSch. „Gregoriushaus“; unterrichtete mehrere Jahre an der MHsch. in Aachen Klavier und Violine; 1911 übersiedelte er als Musiklehrer nach Dornbirn und wirkte über 40 Jahre prägend für das Musikleben der Region: als Direktor der MSch. 1912–45, Gesangslehrer an der k. k. Oberrealschule in Dornbirn 1912–15, Leiter des Orchesters der Gesellschaft der Musikfreunde 1912–45, der Stadtmusik 1918–58, der Gesangvereine Männerchor, Liederhort Hatlerdorf und Frohsinn Oberdorf; dem Vorarlberger Harmoniebund stand W. 1924–38 und 1948–65 vor. 1936–38 wirkte er als erster Vorsitzender der Österreichischen Musiklehrerschaft Landesgruppe Vorarlberg.
P: Prof.-Titel 1935; Ehrendirigent des Vorarlberger Blasmusikverbandes 1954.
W: Märsche (Bundesobmann-Lintner-Marsch, Rinderer-Marsch).
Lit: E. Schneider (Hg.), Blasmusik in Vorarlberg [1986], 173, 224; autobiographische Aufzeichnungen im Vorarlberger Landesarchiv, Musikslg.
ABN