Besuch der MAkad. Klausenburg (Cluj/RO), Lehramt für Musik; 1933–38 studierte er Geschichte und Deutsch an der Univ. Klausenburg und wirkte anschließend bis 1944 am deutschen Gymnasium und am Lehrerseminar in Temesvár (Timişoara/RO). Bereits hier leitete er mehrere Chöre. Nach dem Krieg kam W. nach Vorarlberg, war 1945–50 Leiter der MSch. Dornbirn/V, begründete den Dornbirner Singkreis, leitete das städtische Orchester sowie einen Kinder- und Jugendchor. Seit 1950 als freier Musiker und Mitarbeiter von Radio Vorarlberg tätig, begann er mit der volksmusikalischen Sammel- und Forschungstätigkeit (Volksmusikforschung). 1951–56 leitete er überdies die Harmonie Götzis/V, 1955/56 den Liederhort Dornbirn-Hatlerdorf. 1956 Übersiedelung nach Heidenheim, Lehrtätigkeit am dortigen Max Planck-Gymnasium.
P: Ehrengabe des Landes Vorarlberg 1970; Oberstudienrat; Studiendirektor 1972.
W: Volkslied u. Volkstanz in K. Ilg (Hg.), Landes- u. Volkskunde Vorarlbergs 1963; mehrere Volksliedbearbeitungen f. Chor.
Lit: E. Schneider in Vorarlberger Nachrichten 1.8.1991; biographische Notizen im Vorarlberger Landesarchiv, Musikslg.
ABN