Waldner, Erhard
* 18.11.1955 Villach/K. Sänger, Komponist, Bibliothekar.

Sein Vater war Lehrer und Direktor in Wiener Neustadt/NÖ. 1969–72 erhielt W. Gitarre- und Cellounterricht an der MSch. Wiener Neustadt, ansonsten Autodidakt. Nach einem abgebrochenen Psychologie-Studium an der Univ. Wien trat er 1976 in den Landesschulrat für Niederösterreich ein, wo er 1979 Bibliothekar wurde. 1970–74 E-Gitarrist in lokalen Bands, 1976–87 Liedermacher, z. T. mit verschiedenen Bands. Seit 1990 als Arrangeur tätig. 1993 begann er auch E-Musik zu schreiben, daneben arbeitet er als Schriftsteller und Lektor. Seit 2004 Zusammenarbeit mit der Gitarristin und Sängerin Sabine Stoiber im Duo Quite Quiet.

P: 1. Platz beim Festival der Liedermacher Wr. Neustadt 1983; mehrere Anerkennungspreise als Autor.

W: U-Musik: Di schdingade Schtod (gem. m. der Gruppe Taubnessel); Schtrossn; Du bist ned ealich; Trauriger Bluus. – Stücke f. Streichquartett (Stadtszenen op. 6), Werke f. (Kammer-)Orch.

Lit: M. Moschner/H. Teufert (Hg.), Die Komponisten des Industrieviertels u. ihre Musik 1996; Lang 1986; www.ewe.priv.at/quitequiet (3/2006).

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