Lernte ab seinem 8. Lebensjahr Violine und legte 1975 am musischen Gymnasium in Salzburg die Matura ab. 1971 Privatschüler von C. Bresgen, 1972–78 dessen Kompositionsschüler am Mozarteum Salzburg, wo er weiters Violine, Gesang und 1976–81 auch Dirigieren studierte. 1993/94 privates Kompositionsstudium bei Rudolf Kelterborn in Basel/CH, daneben musikwissenschaftliche Studien in Salzburg, Basel und München/D. V. unterrichtete 1978–85 am Bruckner-Konservatorium Linz, seit 1978 am Salzburger Mozarteum und seit 2000 auch am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Seit 1981 ist V. weiters als Betreuer der Reihe Alte & Neue Musik tätig, 1983–87 dirigierte er an der Salzburger Kammeroper und 1988–93 das Salzburger Adventsingen . 1992 Mitbegründer der Interessengemeinschaft Komponisten: Salzburg, seit 2000 deren stellvertretender Vorsitzender und seit 2001 stellvertretender Vorsitzender der Landessektion Salzburg der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik . Kompositionsaufträge erhielt V. u. a. von der Internationalen Paul-Hofhaymer-Gesellschaft, dem Theater der Stadt Heidelberg/D und der Salzburger Landesregierung.
W: Orchestermusik (Konzert f. Vc. u. Kammerorch. 1977, Concerto f. großes Orch. 1984, Konzert f. Fl. u. Kammerorch. 1988, Salzburger Domsinfonie 1995/96), Kammermusik (Quartett f. Englischhorn, Pos., Va. u. Kb. 1980, Streichquartett 1980, Bläserquintett 1995), Kantaten (Vita aeterna 1980/81), Kirchenmusik (Magnificat, Motetten), Lieder; Neufassungen von Opern von Claudio Monteverdi u. Giovanni Battista Pergolesi.
Lit: MaÖ 1997; ÖMZ 53/5 (1998), 76; www.mica.at (2/2006).
ChF