1661 weilte er in Wien, kopierte Werke Wiener Komponisten und feierte als Trompeter Erfolge in Kirchen. Als Hoftrompeter und Kapellenleiter des Olmützer Fürstbischofs K. Liechtenstein-Castelcorno besuchte er 1665 und 1666 Wien, wo er wieder zahlreiche Werke Wiener Komponisten kopierte. Er erwarb sich größte Verdienste um die weltberühmte Musiksammlung in Kremsier, die eine der ergiebigsten Quellen der Musik der Hofkapelle Leopolds I. darstellt.
Lit: NGroveD 26 (2001); MGG 13 (1966); J. Sehnal in KmJb 51 (1967); J. Sehnal, P. V. a biskupská kapela v Kromĕříži [P. V. u. die bischöfliche Kapelle in Kremsier] 1993; J. Sehnal/J. Pešková, Caroli de Liechtenstein-Castelcorno episcopi Olomucensis operum artis musicae collectio Cremsirii reservata 1998.
JSe