Studium an der MHsch. Wien und an der Univ. Wien. 1968–76 war er Mitglied des Wiener Staatsopernorchesters ; 1970 erhielt er an der MHsch./Muniv. Wien einen Lehrauftrag für Kompositionspraktikum und für Schlaginstrumente (1979 ao., 1984 o. HSch.-Prof., heute [2006] als Univ.-Prof. am Leonard Bernstein Institut für Blas- und Schlaginstrumente der MUniv.). 1976 gründete und leitete er das ensemble synthese. Er dirigierte u. a. das Niederösterreichische Tonkünstlerorchester , die Radio-Symphonieorchester in Wien und Sofia, das Symphonieorchester Würzburg, das Wiener Pro-Arte-Orchester. Als Komponist und Interpret will er Zwölftontechnik, Klangflächen und Rhythmik, „Ordnung (These) und Zufall (Antithese) als Gemeinsamkeit in der Interpretation (Synthese)“ vereinen.
W: Orchesterwerke (Idiom 1980; Gedanken 1981; Ein Fragment an sich – Con malinconia 1994); Kammermusik; Klaviermusik; Werke f. Vibraphon, Marimbaphon, Xylorimba u. Glockenspiel; Lieder. Hg.: Xylophon- u. Vibraphon-Schule.
Schr: Philosophie u. Musik. Ästhetische Probleme gegenwärtigen Komponierens, Dipl.arb. Wien 1991; Philosophie u. Musik. Zeichen u. Symbole in der musikalischen Kommunikation, Diss. Wien 1993.
Lit: MaÖ 1997; MGÖ 3 (1995); eigene Recherchen.
UH