Sohn von Leonhard, Schullehrer und Regens chori in Bruck a. d. Leitha, studierte Philosophie in Wien und Theologie im Stift Göttweig. Profess 1751, Primiz 1754. 1754–69 war U. als Nachfolger von P. E. Stiefvater Regens chori in Göttweig, unter ihm erreichte das Musikleben ein beachtliches Niveau. Er kopierte hunderte Notenhandschriften. 1755 wurde er auch Konviktspräfekt, 1760 Leiter der Alumnen, 1769 Subprior und Novizenmeister. Ab 1780 war er Pfarrvikar und Hofmeister in Nalb/NÖ (Unternalb).
Lit: C. A. Lashofer, Profeßbuch des Benediktinerstiftes Göttweig 1983; F. W. Riedel (Hg.), Der Göttweiger Thematische Kat. von 1830, 2 Bde. 1979; MGÖ 2 (1995).
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