Studierte 1918–37 an der Wiener MAkad. bzw. (1928–32) an deren Fach-Hsch. für Musik; 1928 Reifeprüfung für Klavier und 1936 für Orgel. 1932–34 außerdem Studium der klassischen Philologie an der Univ. Wien, 1935 Lehrbefähigungsprüfung für Schulmusik an Mittelschulen, 1936 für Klavier und 1937 für Orgel; 1936 Kapellmeisterprüfung. 1932–35 war U. Leiter eines Kirchenchores in Wien XXI, seine pädagogische Tätigkeit begann er 1935 an der Wiener Kindersingschule. 1936 übersiedelte er nach Linz, wo er bis zu seinem Tod als Musiklehrer an Mittelschulen bzw. Gymnasien wirkte; 1937/38 unterrichtete er auch Klavier und Chorgesang am Bruckner-Konservatorium Linz und 1953–58 lehrte er am Bischöflichen Lehrerseminar. 1937/38 war er Chormeister des MGV.s 1870 Linz, 1954–72 leitete er den Jugendchor der Linzer Dompfarre.
P: Oberstudienrat 1969; Ehrenkonsulent der Oberösterr. Landesregierung.
W: Kantaten (Jahre der Jugend, Großstadthimmel),Chöre, Kanons, Lieder, Volksliedsätze.
Schr: Beiträge über oberösterr. Kirchenmusik in der SK 1968–70; Musikkritiken.
Lit: M. Khil (Bearb.), Biographisches Lex. von Oberösterreich 9 (1968); R. G. Frieberger in SK 20 (1972/73); W. Szmolyan in ÖMZ 25 (1970); SK 15 (1967/88), 195 u. 17 (1969/70), 162; Slg. Moißl.
ChF