Svete, Tomaž
* 29.1.1956 Ljubljana. Komponist.

Studierte Musikwissenschaft sowie Komposition und Dirigieren an der MAkad. in Ljubljana (Diplom) und an der MHsch. Wien (F. Cerha, O. Suitner) und vervollkommnete sich auf dem Gebiet der elektroakustischen Musik. Er unterrichtete am Prayner-Konservatorium in Wien. Seit 1995 ist er Dozent und seit 2001 ao. Prof. der Pädagogischen Fakultät der Univ. Maribor/SLO. Sein Werk bestimmen ein strenges kompositorisches System und Strukturen der A. Schönberg’schen Ästhetik, die Sonate als Musikgattung, auch die Mikrotonalität und Verhältnisse des Goldenen Schnitts, seine im Allgemeinen zwar unprogrammatische Musik hat hie und da auch einen literarischer Hintergrund.

P: Johann-Joseph-Fux-Preis (Graz) f. die Oper Kriton 2000.

W: Bühnenwerke: Kralj Malhus [König Malhus] 1980, Ugrabitev z Laudaškega jezera [Die Entführung vom Laudachsee] 1993 (mehrer Versionen), Pesnik in upornik [Dichter u. Rebell] 1996, Kriton 2000; Kantatenwerke: Requiem 1991, Credo 2005, Orchestermusik: L’amour sur mar 1987, Gotska okna [Gotische Fenster] 1989, Divertimento 1990, Concert de la nuit 1996; Kammermusik; Klavierwerke; Chöre; Lieder.

Lit: Enc. Slov. 12 (1998); NGroveD 24 (2001); S. Weismann in P. Kuret (Hg.), [Kgr.-Ber.] Slovenska glasba v preteklosti in sedanjosti [Die slowenische Musik in Vergangenheit u. Gegenwart]. Ljubljana 1988, 1992.

TF