Studierte 1952–56 in Wien an der MHsch. Musikerziehung und an der Univ. Geschichte-Lehramt, anschließend unterrichtete er bis 1971 als Gymnasiallehrer in Feldkirch/V und Innsbruck. Daneben Musikwissenschaftsstudium an der Univ. Innsbruck (Dr. 1964). 1967–81 leitete er die Abteilung für Schulmusik am Innsbrucker Konservatorium; 1971–80 Fachinspektor für Musikerziehung in Tirol, Salzburg und Vorarlberg. 1979–82 war S. Prof. für Musikpädagogik an der MHsch. München/D, 1982–88 o. Prof. für Musikpädagogik und Leiter des Innsbrucker Musikpädagogik-Instituts der MHsch. Mozarteum Salzburg. 1987 gründete S. das Institut für Musikalische Volkskunde in Innsbruck, seit 1971 ist er Vorstandsmitglied der AGMÖ , deren Kongresse er bis 2001 plante. Mitglied mehrerer internationaler Musikpädagogenvereinigungen. Mit der von ihm forcierten Gründung des Innsbrucker Musikpädagogik-Instituts konnte er die Etablierung und Institutionalisierung der Musiklehrerausbildung in Westösterreich erreichen.
P: Goldene Ehrenmedaille der Univ. Mozarteum Salzburg 2001.
Schr: Die „klassische“ Crescendo-Anlage in der Orchestermusik, Diss. Innsbruck 1963; Schulbücher, Liederbücher, Publikationen über alpenländische Volkslieder, Fachbücher u. -artikel zur Musikpädagogik.
W: Missa Jubilate Deo 2004.
Lit: M. Oebelsberger et al. (Hg.), [Fs.] Tradition u. Herausforderung. Fs. f. J. S. zum 65. Geburtstag 1996 [mit Schriftenverzeichnis]; Who is who in Öst. 1987/88; Die Presse 10.5.2005; AGMÖ 1947–1997; eigene Recherchen.
ChF