Zunächst Schüler in Admont, trat er 1716 in das Stift Kremsmünster ein und setzte seine Studien in Salzburg fort (Priester 1723), nun erst widmete er sich der Musik. 1725–39 Professor am Gymnasium, ab 1726 auch Leiter des Stiftstheaters, 1739–47 Regens chori (als solcher sehr erfolgreich, als Komponist hielt er sich offenbar zurück), anschließend Schaffner (= Verwalter; unter ihm wurden die akademische Kapelle und die berühmte Sternwarte erbaut sowie die Ritterakademie errichtet, darin eine eigene Kirchenmusik, Positiv von I. Egedacher) und zeitweise auch Prodirektor der Philosophischen Lehranstalt und Regens der Ritterakademie. Wahrscheinlich war er mit Abt Christian Stadler von Schlierbach und dessen Bruder Severin, Regens chori bei den Augustinern von St. Nikola vor Passau, verwandt.
Schr: Theologische Schriften, Breviarium Sodalis Parthenii (Gebetbuch der Studentenkongregation, Steyr 1747), Schuldramen (u. a. Thomas Morus, Agapitus, Alexius).
Lit: Kellner 1956; A. Kellner, Profeßbuch; Wurzbach 37 (1878), 73.
RF