Besuchte das Obergymnasium in St. Paul im Lavanttal und studierte anschließend an der Wiener MAkad., 1936 Absolvent der Abteilung für Kirchenmusik. 1936–38 Chefredakteur der Zeitschrift Die Volksmusik, 1940 unterrichtete er Cembalo am Konservatorium der Stadt Wien; weitere Tätigkeit als Musiklehrer auch an der Wiener Lehrerbildungsanstalt. Ab 1946 Schüler von J. M. Hauer, war S. 1947 für die ersten öffentlichen Aufführungen von Zwölftonspielen seines Lehrers verantwortlich. 1960 gründete er in Wien ein privates J. M. Hauer-Studio und 1963 den J. M. Hauer Kreis, eine Gesellschaft, die sich der Pflege von Hauers Musik verschrieb. S., der neben seinem Hauer-Schwerpunkt v. a. als Spezialist für Alte Musik galt, vertrat die Meinung, dass Hauers Ansichten über ihre Bedeutung als Kompositionslehre hinaus als Weltanschauung zu sehen seien.
G: Gedenktafel am Wohnhaus Lichtenfelsgasse 7 (Wien I) 1983.
P: Stipendium des Wr. Kunstfonds; Förderungsbeitrag der Stadt Wien 1957; Prof.-Titel 1970.
Schr: (Hg.) J. M. Hauer, Vom Wesen des Musikalischen 31966; mehrere Kat.e über J. M. Hauer.
Lit: O. J. Groeg, Who’s who in Austria 9 (1977/78); W. W. Orgel (Bearb.), Wer ist wer in Öst. 1953; Czeike 5 (1997); ME 36 (1982/83), 48; SK 29 (1981/82), 285; Die Presse 8.9.1982; SK 7 (1959/60), 194; MGG 8 (2002) [Hauer]; W. Szmolyan in ÖMZ 18 (1963) u. 21 (1966); Slg. Moißl; WStLA (Biographische Slg.); eigene Recherchen.
ChF