Der Sohn eines Schullehrers besuchte 1812 das bischöfliche Seminar in Wien, trat später jedoch in den Staatsdienst (Hofpostbuchhaltung). Er gründete 1825 den Verein von musikalischen Freunden, mit dem er Streichquartette, Männerquartette, aber auch Orchesterwerke und Chöre aufführte. Dieser Verein musste aufgrund von Schwierigkeiten mit der Zensur aufgelöst werden, fand aber eine Fortführung im Verein für Kunst und Frohsinn, den S. gemeinsam mit Anton Scherer (* 1791 St. Pölten, † ca. 1839 St. Pölten), dem späteren Gründer, Vorstand und Musikdirektor des Musikvereins St. Pölten, ins Leben rief. S. war auch Mitbegründer des Kirchenmusikvereins von St. Ulrich (heute Wien VII), wo er u. a. eigene Werke dirigierte. Er spielte ausgezeichnet Gitarre.
W: Kirchenmusik; Orchesterwerke; Kammermusik (auch mit Git.); Chöre, Vokalquartette, Lieder.
Lit: Wurzbach 35 (1877); Erhart 1998; Wurzbach 29 (1875) [Scherer].
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