Skorpik, Peter
* 5.2.1959 Linz. Komponist.

Erhielt mit 8 Jahren den ersten Klavierunterricht in Perchtoldsdorf/NÖ. Architekturstudium an der TU Wien abgebrochen, 1980–86 Kompositionsstudium (bei P. Kont) an der Wiener MHsch. Neben der Klassik interessierte sich S. früh für Rock-Musik und das französische Chanson. Während des Studiums gab er Konzerte mit Chansons u. a. in München/D und Zürich/CH; mit dem Wiener Jeunesse-Chor, dessen Vorstandsmitglied er war, nahm er 1985 an einer Europa- und Japan-Tournee teil. Seit 1985 ist er Musiklehrer an der Franz-Schmidt-MSch. in Perchtoldsdorf. Seit 1989 lebt er in Gießhübl/NÖ. Der kontrapunktische, auch zwölftönige Stil S.s verbindet sich mit einer „dramatisch-expressiven Komponente“.

P: Föderungspreis des Landes Oberösterreich 1988; Anerkennungspreis (1992) u. Förderungspreis (1994) des Landes Niederösterreich.

W: Orchesterwerke (Der Frohe Tote. Symphonisches Gedicht nach Charles Baudelaire 1986; Variations-Symphonie f. Kl. u. Orch. 1987); Kammermusik, Lieder; Bearbeitungen (Leopold I., Orfeo y Euridice, Übersetzung v. R. Bletschacher 1986).

Lit: M. Moschner/H. Teufert, Die Komponisten des Industrieviertels u. ihre Musik 1996; MaÖ 1997; Goertz 1994; MGÖ 3 (1995).

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