Skolaude, Walter
* 20.6.1910 Freßnitz bei Krieglach/St, † 19.9.1989 Graz. Komponist.

Ab 1929 Musikunterricht (Orgel, Theorie) bei Mauritius Kern. 1936 unternahm er eine Studienreise nach Polen und Deutschland, 1938–40 setzte er seine Studien in Berlin fort (Orgel, Komposition bei Edmund Borck). In Berlin war er Organist und Chorleiter. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft kehrte er 1947 nach Graz zurück, wo er bis 1974 als Musikreferent des Österreichischen Rundfunks tätig war. Von seinen Werken haben besonders die Lieder Beachtung gefunden.

P: Joseph-Marx-Preis des Landes Steiermark 1952; Prof.-Titel 1968.

W: Werke f. Orch. (Sinfonische Studie 1974, Sinfonische Fragmente 1987; Symphonische Dichtungen; Suiten [Bilder aus Karelien f. Streicher 1963]); Kammermusik, Klavierstücke, Orgelwerke; Lieder (Zyklus Gesang des Abgeschiedenen [T: Georg Trakl] 1950; Acht Gesänge [T: Rainer Maria Rilke] 1954; ausgewählte Lieder in Musik aus der Steiermark H. 20 [1961]); Hörspielmusiken (Marika Tziavouris [T: Marie Luise Kaschnitz]). – Musikalischer Nachlass: MUniv. Graz.

Lit: Goertz 1994 [mit WV]; StMl 1962–66; W. Szmolyan in ÖMZ 25 (1970); [Kat.] Musik i. d. St. 1980; Suppan 1994; MGÖ 3 (1995); Mitt. Archiv MUniv. Graz.

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