1773 als „Stadtpfarr Musicus“ in Graz genannt. Er gehörte möglicherweise dem Hofstaat von Joseph Bernhard Graf Attems an, der 1754–72 in Schloss Dornau bei Pettau (Ptuj/SLO) residierte. Sieben erhaltene Werke entstammen mit größter Wahrscheinlichkeit dem Repertoire dieses Hofs. Die Cembalokonzerte, frühe Beispiele der Gattung in Österreich, orientieren sich formal am Vorbild A. Vivaldis.
W: 4 Cembalokonzerte (2 ed. in MAM 28/29), 3 Partiten f. Cembalo.
Lit: H. Federhofer/G. M. Schmeiser in Hist. Jb. d. Stadt Graz 4 (1971); NGroveD 23 (2001).
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