Über seine erste Ausbildung ist nichts bekannt, 1845 kam er als Flügelhornist zum IR Nr. 12, wo er 1846–73 – nach einer Studienzeit bei J. Schubert in Prag (Harmonielehre und Instrumentationslehre) – als Kapellmeister wirkte. 1861/62 war er mit dem Regiment in Wolfsberg/K stationiert, 1862–69 in Olmütz (Olomouc/CZ), 1869–73 in Komorn (Komárom/H bzw. Komárno/SK) und ab 1873 in Krakau.
P: Sächsische Goldene Zivil-Verdienst-Medaille.
W: Märsche (Kärnthner-Lieder-Marsch op. 80 [1861], Mein Österreich), Tänze.
Lit: E. u. F. Anzenberger/W. Schwanzer, Märsche der k. u. k. Zeit 2004; ÖBL 56. Lfg. (2002); LdM 2000; H. Nicolussi-Prohaszka in Österr. Blasmusik 23/6 (1975); Suppan 1994; G. Wichart in StMw 39 (1988); Brixel/Martin/Pils 1982, 328; Wurzbach 34 (1877).
ChF