Besuchte 1819–22 das Wiener Schottengymnasium und anschließend das Pálffysche Musikinstitut studierte. Zunächst als Chorist am Theater an der Wien, am Kärntnertortheater und am Grazer ständischen Theater (1825/26) tätig, kam er 1826/27 nach Linz als 2. Tenor und 1827–29 nach Agram (Zagreb) als 1. Tenor. Mit 23 Jahren verlor er seine Stimme und konnte in weiterer Folge nur mehr als Komiker in Schauspielen auftreten.
W: Musik zu über 30 Zauberspielen, Parodien u. Possen, Ouvertüren, Gesangsduette.
Maria Theresia Josefine (geb. Demmer): * 19.9.1795 Frankfurt am Main/D, † 22.12.1863 Wien. Schauspielerin und Sängerin. War eine Tochter des Tenors und Schauspielers Karl Ignaz Demmer (* 11.2.1766 Köln/D, † nach 1824 [Ort?]) und der Schauspielerin Karoline Charlotte, geb. Krüger (* 12.2.1764 Berlin, † 14.4.1813 Wien). Bereits 1811 sang sie am Theater an der Wien in der Wiener EA der Feenoper Aschenbrödel von Nicolas Isouard die Titelrolle. 1823 ehelichte sie den Schauspieler und Regisseur Georg Palmer (eig. Frall; * 8.3.1796 Thurygrund [heute Wien IX], † 9.9.1830 Lemberg), mit dem sie 1827 nach Lemberg ging, wo sie als Schauspielerin, Mimikerin und Tänzerin auftrat. Nach ihrer Heirat mit A. S. (1831) folgte sie diesem nach Graz und spielte 1831–61 v. a. Nebenrollen am Leopoldstädter Theater bzw. am Carltheater.
Lit: ÖBL 55. Lfg. (2001); Czeike 6 (2005); Eisenberg 1903; Wurzbach 33 (1877); Kosch 3 (1992); Stieger II/3 (1978); Ulrich 1997 [S., Demmer].
ChF