Erhielt ersten Klavierunterricht bei Otto Kral in St. Pölten, wo er auch Mitglied des St. Pöltner Polizei-Tanzorchesters war. Anschließend absolvierte Sch. ein Lehramtsstudium aus Geschichte, Deutsch und Musikerziehung in Wien. Ab 1960 spielte Sch. in Jazz- und Tanzbands, ab 1966 war er als AHS-Lehrer tätig. 1977–85 unterrichtete er am Instituto Austriaco Guatemalteco in Guatemala City. In seinen v. a. als Schulmusik gedachten Werken (Einflüsse des Jazz und lateinamerikanischer Musik) versucht Sch. Elemente der Umweltmusik und der Folklore mit einer gekonnten Satztechnik zu verbinden. Sein Bruder ist der Maler Dieter Sch. (* 1942 Gresten; Pseud. DE ES).
P: 3. Platz beim ORF-Wettbewerb Das neue Lied 1969 (f. Herr, wir kommen); 2. Preis beim ZDF-Wettbewerb Kinderlied des Jahres 1987; 2. Preis beim Wettbewerb Solostücke f. den Unterricht des Österr. Komponistenbundes u. des Österr. Blasmusikverbandes 2002; 1. Preis beim Wettbewerb der ARGE Trompetenlehrer 2003 (f. Suite Criolla f. 4 Trp.n).
Schr: Schulbücher f. den Musikunterricht; Zss.-Beiträge (über Musikerziehung, Musik Lateinamerikas etc.).
W: Messen (Messe f. Schola, Gemeinde, Chor u. Band [ORF-Auftrag 1971]), Lieder, Mississippi-Suite f. 3 Blockflöten, Happy Hour Sandwich f. Vc. u. Kl., Gitarrenstücke, Klaviermusik, Unterrichtswerke; Bearb. lateinamerikanischer Folklore.
Lit: Who is who in Öst. 1987/88 u. 1997; Lang 1986; http://members.chello.at/schwertberger.gerald/ (6/2005); www.mica.at (6/2005; mit WV).
ChF