Lehre bei Joseph Pötzl in Schönbach, danach bei Franz Niewczyk in Lemberg (L’viv/UA), Josef Neudörfer und Georg Winterling in Hamburg/D, Eugen Gärtner in Stuttgart/D, Emil Pliverics in Berlin und Franz Thomastik in Wien. Nach dem Ersten Weltkrieg machte er sich in Schönbach selbständig, übersiedelte aber 1929 [Lütgendorf: 1930] nach Graz und übernahm hier die Geigenbauwerkstätte der ab 1840 bestehenden Firma H. Hantsch & K. Stöhr. Sch. baute Geigen, Bratschen, Violoncelli, Gamben und Gitarren. Sein Schwiegersohn Wolfgang Brückner (* 14.5.1924 Weimar/D), der bei Sch. und in Mittenwald/D ausgebildet wurde, führte das Geschäft weiter.
Lit: StMl 1962–66; Lütgendorff 1990.
BB