Über seine Ausbildung ist nichts bekannt, 1746 wurde er vom Salzburger Fürsterzb. Jakob Ernst Graf von Liechtenstein als Hoffagottist und -oboist aufgenommen. Aufgrund seines geringen Gehalts als Musiker ist anzunehmen, dass er noch ein weiteres Amt am Salzburger Hof versah.
Johann Heinrich: * ca. 1716 Sagan, † 29.4.1790 Salzburg. Fagottist und Oboist. Gehörte ab September 1747 der Salzburger Hofkapelle an.
Der 1719–27 in Salzburger Diensten gestandene Hof- und Feldtrompeter Johann Georg Sch. (* ?, † 15.2.1727 Laufen/Sb) war mit ihnen ebenso nicht verwandt wie Franz Karl Sch. (* ca. 1722 Salzburg, † 5.2.1795 Salzburg). Letzterer war Kapellknabe in Salzburg, besuchte das dortige Gymnasium und erhielt 1746 die Priesterweihe; 1770–95 war er Hoftenorist und Domchorvikar. Er dürfte auch als Musiklehrer tätig gewesen sein, ab 1780 hatte er die Kaplanstelle der Heiligen Kreuz-Bruderschaft in Salzburg inne.
Lit: Hintermaier 1972; SchlMl 2001; H. Schuler, Mozarts Salzburger Freunde u. Bekannte 22004; K-R 1997; W. A. Bauer/O. E. Deutsch (Hg.), Mozart. Briefe u. Aufzeichnungen, 7 Bde. 1962ff.
ChF