Über seine Ausbildung ist nichts bekannt. Er betätigte sich zunächst als Landschaftsmaler, ging dann zur Schriftstellerei über und wurde Kunstreferent beim Deutschen Volksblatt (bis 1922), danach bei der Deutsch-österreichischen Tages-Zeitung. Am Kaiserjubiläums-Stadttheater (Volksoper Wien) wirkte er als künstlerischer Beirat und Bühnenbildner. Dort wurden auch viele seiner Bühnenwerke aufgeführt, v. a. seine beliebten Märchenspiele, denen er den Beinamen „Wiener Märchenonkel“ verdankte.
W: (Märchen-)Spiele (Der gestiefelte Kater, Dornröschen, Rotkäppchen im Wienerwald); Libretti (gem. m. R. M. Prosl): Der Müller und sein Kind [M: B. v. Ujj] 1907, EA 1917; Pompej [Marziano Perosi] 1912; Ballettszenen.
Lit: ÖBL 11 (1999); Czeike 5 (1997) u. 6 (2004); Personenlex. Öst. 2001; Bauer 1955; Stieger II/3 (1978) u. III/3 (1981).
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