Ist ab 1770 als Theatermusiker und Kirchenmusiker in Lichtenthal (heute Wien IX) nachweisbar, spätestens ab 1776 lebte er auf der Wieden.
Lit: Wr. Ztg. 22.3.1824; Neue Wr. Musik-Ztg. 15.3.1855; WStLA (G. Gugitz, Auszüge aus dem TBP 18. Jh. [Archivbehelf]; Portheim-Kat.; TBP 1824; Verlassenschaftsabhandlung).
Sein Sohn Josef: * ca. 1770/75 Wien, † 25.3.1828 Wien. Chorregent und Organist. War um 1805 als Musikmeister, Komponist und Regens chori in Wien tätig, 1807 ist er als Kapellmeister an St. Karl Borromäus (Wien IV) und 1819–28 als Choralorganist an St. Michael (Wien I) nachweisbar.
Er dürfte nicht ident sein mit dem von Wurzbach genannten J. Sch., der in den 1830/40er Jahren als geschickter Pianist in Wien gelebt haben soll und Klavierkompositionen verfasste.
W: Kammermusik, Klaviermusik (v. a. für pädagogische Zwecke).
Lit: MGG 11 (1963); K. Schütz, Musikpflege an St. Michael in Wien 1980; EitnerQ 9 (1903); GerberNTL 4 (1813/14); Wurzbach 30 (1875); Mendel-R. 9 (1878); WStLA (Portheim-Kat.; Verlassenschaftsabhandlung; TBP 1828).
ChF