Studierte zunächst 1894–98 Rechts- und Staatswissenschaften an der Univ. Wien (Dr. 1900), anschließend auch Philosophie und Musikwissenschaft (bei H. Rietsch und G. Adler); Musiktheorieunterricht bei R. Fuchs. 1901–12 war er an der Musiksammlung der K. u. k. Hofbibliothek tätig, 1910–12 deren Leiter als Nachfolger J. Mantuanis. Danach lebte er als freier Schriftsteller und Komponist in Wien und war als Musikreferent Mitarbeiter verschiedener Tageszeitungen (Die Zeit, Wiener Blätter). Um 1922 war er als Komponist für das Wiener Kabarett Hölle tätig.
P: Prof.-Titel 1925.
W: Oper (Das Mädchen von Heiligenstadt, T: Erwin Weill), Operetten, Einakter, Pantomimen (Divette, T: Irene Sironi; UA 1904 Carltheater), Ballettmusiken, Orchesterwerke, Kammermusik, Lieder.
Lit: MGG 11 (1963); Müller-Asow 1929; Riemann 1929, 1961 u. 1975; Kosch 3 (1992); F-A 1936 u. 2 (1978); Stieger II/3 (1978); Ulrich 1997.
ChF